T H A D E U S at the Movies!
Sonntag, 19. August 2007
Filmrätsel Nummer 211
Auch wenn es nicht erraten habe, da ich zu spät war, habe ich auf dem Blog des Affen das Stöckle von Cleric geschenkt gekriegt.
Unglaublich wie sich dieses Stöckchen verbreitet hat. Jetzt musste ich aber erstmal vier Tage ohne Internet auskommen und wie zu erwarten, hat ein gewisser Teilnehmerschwund (Wetter?) begonnen. Nichtsdestotrotz hier mein Einstand mit dem ersten Bild:



Welcher Film ist das?

P.S.: Falls man mit blogger.de nicht so warm ist, Zum Kommentieren registrieren:
http://www.blogger.de/members/register

Die Beteiligung war ja leider schwächer, aber Cobra/Tiuri hats erraten. Es ist "Marathon Mann". Da ich leider nicht da sein kann, bitte ich alle um 20 Uhr bei ihm mitzuraten!!!

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Montag, 13. August 2007
Scheißviech Nr 1

Es ist 5 Minuten vor Mitternacht, der Autor blättert im Bett in irgendwelchen Magazinen. Er wird von einer plötzlichen Müdigkeit erfasst, will das Licht ausmachen, da durchfährt ihn plötzlich ein Schock. Verdammte Scheiße, denkt er. Das Fenster war die ganze Zeit offen! Er hatte schließlich an der Ostsee jede Nacht Körperkontakt mit diesen Evolutionsfürzen namens Mücke und sein Körper war davon immmer noch gezeichnet. Schnell schloß er das Fenster, doch natürlich war es zu spät. Er hörte bereits das bedrohliche Sirren immer näher kommen und machte sich zum Angriff bereit. Das Sirren wurde lauter und plötzlich sah er diesen kleinen schwarzen Schatten an der Wand. Er schlug zu und seine Hand klatschte gegen die Wand. Doch er schlug daneben. Die Mücke konnte sich retten und das Sirren entfernte sich wieder. Doch er wusste, dass sie oder eine ihrer Artgenossen wiederkommen würden um ihn um ein paar Centiliter Blut ärmer und um einen kratzenden roten Hubbel reicher zu machen. Doch das würde er nicht zu lassen. Also blieb er in Habachtstellung und misstraute der Ruhe. Doch er sollte Recht behalten. Erst hörte er ein einzelnes leises Sirren, dann noch ein zweites Lauteres. Er blickte, die Hand erhoben, umher und versuchte den Feind zu orten. Dummerweise ist der Autor kurzsichtig und seine Brille lag im Badezimmer, da er den ganzen Tag Kontaktlinsen trug. Er versuchte etwas zu erkennen, doch vergebens. Er musste wohl warten, bis sich eine der Scheißviecher sich ihm näherte. Da musster er nicht lange warten, denn wieder wurde das Sirren lauter und erblickte das schwarze Monster etwa zehn Centimeter vor seiner Nasenspitze herumfliegen. Er ließ sich keine Zeit zum Ausholen und erschlug das Miststück mehr schlecht als recht. Deshalb lebte das Tier noch, als er es in seiner Hand triumphierend ansah, wie es sich in seinem eigenem Blut hin und herwand. Doch er war kein Unmensch und deshalb gab er ihr den Gnadenstoß, indem er in die Hände klatschte. Zufrieden betrachtete er den dunkelroten Matsch auf einer Handfläche und begann leise zu lachen. Doch es war noch nicht vollendet, denn schließlich lauerte wahrscheinlich noch eine andere Gefahr auf sein Blut. Nach mehreren Minuten Stille gab der Autor die Suche aber auf. Entweder hatte er sich vorhin getäuscht oder die Fliege hatte der Mord an ihrem Bruder so geschockt, dass sie durch eine der Türritzen geflohen war. "Was weiß ich", dachte der Autor, löschte das Licht und wollte schlafen. Gerade als seine Augenlider zu fielen, brachte ihn ein Geräusch wieder auf 180. Vielleicht nur eine akustische Störung, dachte er und versuchte es zu ignorieren, doch bald wurde das Sirren lauter. Er warf den Kopf herum, als er etwas an seinem Ohr vorbeihuschen spürte. Das Sirren wurde leiser, doch er entdeckte schemenhaft das Monster auf seiner Schulter sitzen. Er erschrak und wollte es töten, doch es war längst wieder geflüchtet. Stille. Da er so hundemüde war, hatte er nicht mal mehr die Kraft das Licht wieder anzumachen und abermals auf die Jagd zu gehen. Vielleicht, auch wenn er es bezweifelte, hatte die Mücke ja Respekt vor dem menschlichen Bedürfnis nach Schlaf. Er schloß die Augen, doch es war sinnlos. Die Mücke piesackte ihn, schwirrte um seinen Kopf herum, stach ihn und wenn er sich doch mal dazu bewegen konnte, das Licht anzumachen blieb sie still. Immer wieder hoffte der Autor sie würde aufhören, ihn, den von der Müdigkeit hilfos gemachten, aufhören zu quälen. Doch es war hoffnungslos. Die Mücke hatte ihren Bruder gerächt. Um Halb 2 als der Autor die ersten Besoffenen vor seinem Fenster gröhlen hörte, kapitulierte er. Er sagte zur Mücke: "Ich kapituliere, du hast gewonnen. Wegen dir werde ich morgen scheißmüde sein. Du hast deinen Bruder gerächt, also lass mich nun in Frieden!" So sprach er, nahm sein Bettzeug und ging ins Wohnzimmer, wo er auf dem Sofa noch ein paar Stunden Schlaf fand.

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Sonntag, 12. August 2007
Ostsee Short-Cuts
Es ist erstaunlich, wie langsam und gleichzeitig schnell die Ferien bisher vergingen. Einerseits kommt es mir so vor als wäre gerade erst Ferienanfang gewesen, andererseits habe ich mich dermaßen an das Leben ohne Schule gewöhnt, dass ich mir mein Altes fast nicht mir vorstellen kann. Ich habe bereits einen verdammten Horror vor dem ersten Schultag, obwohl ja noch mehr als 2 Wochen vor mir liegen.
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Die erste Woche an der Ostsee bin ich für meine Verhältnisse recht viel gesegelt. Auch wenn ich es ansonsten wie Winston Churchill halte, im Trapez zu hängen ist oft erstaunlich gemütlich.
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Ansonsten tummeln sich hier seit Jahren die gleichen Leute. Einmal Ostsee, immer Ostsee.
Fast jeder der hier ,wie meine Großeltern, ein Haus besitzt, besitzt es schon seit mehr als 5 ,normalerweise 7, Jahrzehnten und somit ist auch der Altersdurchschnitt des typischen Ostseebewohners geklärt. Weswegen ich auch versuche, es zu vermeiden, mit meinem Vater vor die Tür zu treten, da an jeder Ecke irgendein Bekannter auf einen Plausch lauert.
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Alle paar Samstage gibt es dann auch noch Feuerwehrfeste, in denen ein fetter DJ im Unterhemd mit Techno Umpf-Umpf unterlegte Schlager auflegt und zähe Steaks verkauft werden. Auch ansonsten ist das Kulturprogramm eher mau, bis „so scheiße, dass es wieder lustig ist“. Da wäre nämlich der arabische Elvis-Imitator, der hier aufgetreten ist. Mal abgesehen davon, dass Elvis kein Inder war, legte dieser eine derart traurige Performance zum 30. Todestag zutage, dass Fremdschämen neue Dimensionen annahm. Die armen zehn Leute, die 12 Euro bezahlt haben und sich bis zum Ende diesen bemitleidenswerten Südländer angetan haben der im „Halb-Playback“ „In the Ghetto“ singt: „Money for Nothing“.
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Aber wir wollen nicht klagen und um noch etwas Wetter zu bloggen: Die Sonne schien die meiste Zeit aus vollstem Herzen und der Wind ging auch in Ordnung.
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Nachdem ich die erste Woche gesegelt bin und viel am Strand war, kam mir das Meer irgendwann aus den Ohren raus und ich verbrachte die Tage auf der berühmten 3er Basis: Liegestuhl, Garten, Kater. Erst schlief ich bis kurz nach 12 am Mittag, dann frühstückte ich, legte mich in den Liegestuhl und ging abends spät ins Bett. Was für ein Leben!
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Kulturmäßig habe ich ja meinen Laptop dabei und einige Filme. So habe ich zum Beispiel meine Stanley-Kubrick Sammlung mit „Barry Lyndon“ und „Lolita“ erweitert, von denen ich vor allem letzteren großartig fand und während ich diese Zeilen schreibe, fehlen mir noch 3 Folgen bis ich die 4te Staffel „24“ zu Ende gesehen habe, eine Serie deren Staffeln ich fast am Stück konsumiere. Zu dem Brocken „Das Boot“ habe ich mich aber noch immer nicht durchgekämpft. Dafür konnte ich mal wieder etwas der Literatur widmen, indem ich einerseits „Wer lebt, stirbt“ von Friedrich Ani lese (dem letzten lebenden Krimi-Autor, wie es mir scheint, der noch nicht so eine pseudophilosophische Labertasche ist) und das tolle Hörbuch „Greenwich Killing Time“ von Kinky Friedman, gelesen von Wiglaf Droste. Musikalisch habe ich mich mit den neuen Alben der Arctic Monkeys und Tocotronic beschäftigt.
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Im nicht weit entfernten Grömitz gibt es einen Koreaner, dessen Besuch bei Ostseeferien stets Standard war, denn das Buffet kostet da nur 12 Euro und man darf so viel essen wie man will und es schmeckt wirklich großartig. Viele Leute rätseln immer noch, wie jemand wie ich, der derartige Mengen vertilgen kann, so schmal bleibt. Auf jeden Fall habe ich zwei 5 Zentimeter hohe Berge Entenfleisch gegessen, unzählbar viele Sushis und einen halben Liter Peking-Suppe.
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Dann wollte ein Freund mit mir einen Segelkurs (Katamaran!) machen und ich habe eingewilligt. Blöderweise fing dieser um 9 Uhr morgens an und endete um 12, weshalb ich fast meinen gesamten Schlaf auf nachmittags verlegte. Eine interessante Erfahrung, vor allem da nachmittags mehr Träume hängen bleiben, als sonst und man sich wundern darf was für einen bizarren Scheiß man sich da immer zusammenträumt.

Ansonsten tut es mir Leid, dass ich diesen Blog nur provisorisch weiterführen konnte in letzter Zeit. Übermorgen fliegen wir dann für ein paar Tage nach München, bis dann: Keep on rockin´.

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Dienstag, 24. Juli 2007
back again
Wie man, sieht, habe ich es für einen Tag wieder nach "Sweet Home" Hamburg geschafft. Jetzt muss ich allerdings gleich wieder los, denn ich will mir in Dammtor noch "Sterben für Anfänger" ansehen. Dann geht´s aber wieder zurück zur Ostsee. In ungefähr 2 Wochen bin ich dann richtig hier.

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Sonntag, 8. Juli 2007
Njoy hat mich fotografiert
Den Beweis das ich gestern beim "Laif Öarss"-Konzert dabei war, gibt es hier. Ich bin derjenige Links mit der Lederjacke.

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Samstag, 23. Juni 2007
Mein Schreibtisch
Die verrücktesten Ideen kriegt man immer an regnerischen Samstagen...
Ich finde, ein Schreibtisch sagt viel über die eigene Persönlichkeit aus und da es mal eine ähnliche Aktion in der taz gab, hier also in der Weltpremiere: Der immer gut gefüllte Schreibtisch des Autors des thadeus-blog, also der Ort an dem er seine Gedanke der Öffentlichkeit präsentiert.



Dieser Schreibtisch hat schon einige Jahre auf dem Buckel und wurde mir gekauft, als ich noch in einer Berliner Grundschule lernte. Erst bei Frau Hirschfelder und dann bei Frau Tonke, schönen Gruß übrigens! Er hat aber auch den Umzug vor 3 Jahren in das schrecklich spießige Hamburg überlebt. Naja, wenn man genau hinsieht erkennt man unten rechts, dass einer der Nippel von den Schubladen fehlt und stattdessen obligatorisch ein Nagel in das Loch gedreht wurde

Wie man außerdem sieht, herrscht auf seiner Oberfläche anarchisches Chaos, über welches die "good old Lady" (ein Acer Extensa Laptop) herrscht, die zwar fast eine Viertelstunde braucht, um hochzukesseln und auf der fast kein Computerspiel läuft, mit der ich aber trotzdem sehr zufrieden bin. Fast genau so treu sind mir die 20-Euro Boxen geblieben, die immer noch ordentlichen Sound bieten.

Nun zu den Details:
Meine Mouse liegt auf einem Original-"Stromberg" Mousepad, das Teil der "Ultimate-Special-Limited-Directors-Collectors SetBox im Original Stromberg Schuber mit den ersten zwei Staffeln und massig Quark dazu" (oder so ähnlich) war, die ich mir für nen Fuffie bei amazon bestellt habe. Über ihr ruht in Frieden eine alte Studentenfutter-Tüte und rechts davon eine Ausgabe der "Titanic" mit einem genialen Startcartoon und darunter die neuste "cinema", die Karnation des Magazins für DVD-Nerds. Darüber in hängendem Zustand sehen sie den Presseausweis für die "Neues vom Wixxer"-Premiere, auf den ich immer noch sehr stolz bin. Dieser hängt an einer Uralt-Schreibtischlampe, von der man nur das Unterteil sieht. Was sie da so anstarrt links über dem Studentenfutter, das ist das Auge der 5-Euro Webcam von Tchibo, die ich fast nie benutze.

Machen wir einen Sprung zur linken Seite.
Links auf der Tastatur liegt ein unappetitlich riechender Joghurtlöffel, den ich mal wegwerfen sollte. Hinten links nahe des Lautsprechers liegt eine Packung "softis" (unbenutzt, noch...), davor verschiedene CDs aus allen Themenbereichen der Alleinunterhaltung und rechts daneben ein Taschenmesser welches ein Klassenkamerad gestern bei mir vergessen hat und das er bis jetzt noch nicht vermisst. Dann liegt da noch eine -hehe- Nagelschere und das Booklet eines Mando Diao-Albums. Wenn sie genau hinsehen erkennen sie auch noch einen Notizzettel. Ich bin ein echter Notizzettel-Freak, denn ich bin unheimlich vergesslich. Auf diesen schreibe ich Ideen für meinen blog, von denen ich die meisten verwerfe. Gerade steht da "Elephant" weil ich zu dem Film noch eine Kritik schreiben will und "Schreibtisch" für das hier gerade.

Ich weiß nicht, wie gut die Idee ist und ich will jetzt keine konkreten Stöckchen werfen aber wer will, kann ja selber auch seinen Schreibtisch "verbloggen".

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Freitag, 15. Juni 2007
stöckle
Das ist doch mal eine nette Abwechslung. Danke, Herr Netzwelt! Auch wenn man das schlecht als Sommerloch bezeichnen kann. Wenn ich aus dem Fenster sehe schlägt mir die Faust des allmächtigen Zerschmetterers entgegen. Es gewittert wie Hölle.
Na gut, also hier das ausgefüllte Stöckchen:


Medien:

Was läuft im (Auto-)Radio (zum sich-berieseln-lassen)?Delta Radio. Ganz gute Musik. Scheiß Moderatoren.
Automatische Startseite des Browsers: Die IMDB natürlich (http://www.imdb.com)

Surfverhalten:Blogger.de und bei dem großartigen Film-Forum mit echten Experten auf kino.de.

Tageszeitungen: Ein Tag ohne taz ist ein schlechter Tag!!!
Zeitschriften: Die "Cinema", Der "Rolling Stone", Die "Titanic"

Sport:

Sportart: Langweilig! Oder wenn dann: Boxen
Sympathie für
… national:
bäh!
… international: bäh!
Größter Sportler aller Zeiten: pfrr...
Größte Sportlerin aller Zeiten:nö...
Und selbst? Tennis und gelegentlich boxe ich mit einem Kumpel.

Film:

Genre:Thriller, Gangstersachen, Suspense und Noir. Aber eigentlich fast alles.
Absoluter Lieblingsfilm:Leon- der Profi und "Donnie Darko"
Für mich der größte Film aller Zeiten: Where´s the fuck´n difference?!
Schauspieler: Puh... Viele.... Sehr viele....
Schauspielerin: Großer Natalie Portman-Fan.
Zuletzt im Kino gesehen: "Zodiac", siehe Kritik.

Musik:

Genre:Rock. Fast alle Richtungen, bis auf Softrock oder Gothic-Sachen. Am liebsten Sachen wie The Hives, White Stripes, The Libertines oder Mando Diao.
Bands: Huch. Gerade aufgezählt...
Sänger/Musiker:
Sängerin/Musikerin:
Aktueller Ohrwurm: "Hurdy Gurdy Man" von Donovan und "Every Sperm is sacred" von Monty Python
Zuletzt gekauft/geschenkt bekommen: "Ode to Ochrasy"

Literatur:

Genre:Noir, Noir, Noir. Ich lese nur Krimis.
Lieblingsbuch: "Felidae"
Lieblingsautor/in: Akif Pirincci und Jean-Patrick Manchette
Ich lese gerade:
"Fliehe weit und schnell" von Fred Vargas

Theater:

Bin ich zu blöd für...
Genre: ./.
Lieblingsstück: ./.
Zuletzt gesehen: ./.

Hobby:

Welches:Filme!
Seit wann:Zwei drei Jahre...
Alleine oder mit anderen?Alle paar Wochen machen ich und ein paar Freunde Filmnächte (so auch heute), aber ansonsten eher alleine.

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Montag, 21. Mai 2007
Thadeus in Paris!

So. Vier Tage Paris.
Das Hotel lag in einem waschechten Glasscherbenviertel nahe des Gare du Nord. Inmitten von Schwarzen oder Indern, weshalb es immer recht laut und lebendig war. Im Umkreis von 2 Kilometern gab es fast nur indische Restaurants, Bollywood-Läden, indische Supermärkte, indische Mode, indische Clo´s und natürlich Inder. Danach dann zwei Kilometer lang nur "Black Beauty"-Kosmetiksalons, Perückenläden, afrikanische Mode- und Schuhläden, Reggae-Läden, afrikanische Feinkostgeschäft und natürlich Schwarze. Das alles strahlte eine ungeheure Lebensfreude aus.
Aber die üblichen Touristensachen mussten natürlich auch abgearbeitet werden, wie

"Sacre Coeur(?)" (Wer mich auf dem Foto erkennt, gewinnt einen Glückwunsch!)

"Jardin du Luxembourg"

...und noch vieles anderes.


Das erste Museum, mit dem ich wirklich warm werden konnte bisher, war das Musee d´ Art Moderne im beeindruckenden Centre Pompidou (Leider ging mein Foto wegen eines Speicherkartenfehlers der Digicam kaputt...). Gegen das Louvre habe ich mich erfolgreich gesträubt, der alte Plunder interessierte mich nicht.

Paris war auch gourmettechnisch ein Volltreffer. Die Cafes waren großartig. Allerdings wird man dort mehr Geld los als in den meisten Restaurants und ich hab irgendwie ein mulmiges Gefühl wenn ich einen Kaffe für 7 Euro trinke.
Preistechnisch der Oberhammer:

Das Künstlercafe "Les Deux Magots" (oder so ähnlich...), in dem Sartre schrieb.

In der Fressabteilung der Galerie Lafayette...

... konnte ich gerade noch das Foto schießen, bevor der Security-Mään auftauchte und meinte: "No Fotos, siee wuu plää!". Auch die Restaurents waren großartig. Viel internationale Küche, aber auch die französischen Restaurants waren sehr gut. Allerdings wurde ich im Gegensatz zum Japaner von dem Menü im "Trumilou" kaum satt. Als Vorspeise Meeresfrüchte, als Hauptgang einen extrem leckeren Hasen in Ziegenkäse, der alerdings viel zu klein war und dann noch Creme Caramel.

Paris ist natürlich die Filmstadt schlechthin. Die Metrostationen wecken Erinnerungen an das Finale von "Der eiskalte Engel" von Melville mit Alain Delon, wie riesige Filmbibliotheken das Cineasten-Herz erfreuen. Die Franzosen haben überhaupt den kulturellen Wert des Films erkannt, wofür ich sie sehr schätze. Denn Frankreich hat das lascheste Filmrating-System der Welt. "Kill Bill" beispielsweise ist in Deutschalnd ab 18 und in Frankreich ab 12! Noch viel wunderbarer, "The Departed" ist "per tous", also für jeden offen. Nur zur Erinnerung, Departed ist ein echtes Kopfschussgewitter. Manchmal wünschte ich mir da ehrlich, ich wäre in rankreich aufgewachsen... Das Kino ist in Frankreich überhaupt viel mehr in der Kultur verankert als in Deutschland. In Paris gibt es Sage und Schreibe über 300 Kinos, in Hamburg (buhää!) gerade mal 35. Eines der schönsten ist das Programmkino mk2 Quai-de-Seine:

Da hier alle Filme in Originalsprache laufen, konnnte ich mir einen deutschen Film ansehen, den ich eh noch nicht gesehen hatte: Den zwar sehenswerten, aber extrem überbewerteten "Das Leben der Anderen" , auf Französisch: "Le Vie des Autres".
Neben dem Kino hing eine großartige Neonskulptur:

Heißt auf Deutsch: "Cinema, die Engel sínd mit dir!"
Sehenswert war such die "cinematheque francaise" in der neben Dutzenden von alten Kameras, Projektoren und Filmkostümen unter anderem der von Hitchcock benutzte Totenkopf der Mutter von Norman Bates aus Psycho herumlag.

P.S.:
Alle Fotos von mir.
Falls die französischen Sachen falsch geschrieben sind, tuts mir Leid!

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Mittwoch, 11. April 2007
die alte dame
Ich gehöre zu den Leuten, die viel am Computer sitzen, aber nicht die geringste Ahnung haben wie er funktioniert. Mittlerweile braucht er 10 Minuten, um hochzufahren. Außerdem erscheinen täglich um die 5 Fehlermeldungen, die mich darauf hinweisen wollen, dass ein gewisser "User 32" illegal einen gewissen DLL-Ordner verschoben hat und ich mir vom Hersteller eine neue Software besorgen soll, oder ähnliches.
Wahrscheinlich feiern die Würmer auf meiner Festplatte schon Orgien.

Ich sehe ihn mittlerweile als ein eigenes Individuum. Wenn er will, dann macht er. Wenn nicht, dann krieg ich einen Nervenkollaps und fange ihn an wie einen guten Freund zu beschimpfen.
Er ist übrigens ein Acer. Hmhm. Ein Extensa. Bei eBay kostet der 600 €, mein Vater behauptete Weihnachten 05 hätte er noch 900 Eier gekostet.
Werd wohl auf einen neuen sparen und "the good old lady" verkaufen.

God save her!

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Samstag, 16. Dezember 2006
Zerstreuung
Es wird immer schlimmer. Ich bin ein verwirrter, junger Mensch. Das wird umso deutlicher, wenn man beim "Döner-Treff" einen Döner "einmal zum nicht einpacken" bestellt.

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